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Ängstlicher Hund – Vertrauen aufbauen

Hund hat Angst? Wie vertraut er mir?

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Ihre Hundefreundin
Katharina Sonnenwald

24 Kommentare
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Bettina
7 Monate zuvor

Liebe Frau Sonnenwald, mein Hund fürchtet sich extrem wenn er in der Ferne einen Knall hört, besonders im Dunkeln. Seit Silvester, wo schon viele Tage vorher oft unvermittelt ein Knaller zu hören war, will er im Dunkeln gar nicht mehr raus, auch wenn er gar nichts hört. Soll ich da einfach nachgeben und zu Hause bleiben oder versuchen ihn zu überreden, doch zu gehen? Verliert er das Vertrauen, wenn ich ihn dazu nötige, im Dunkeln rauszugehen oder wenn er einen Knall gehört hat, weiterzugehen? Vielen Dank und herzliche Grüße, Bettina Lang

Ralf Hauser
7 Monate zuvor
Reply to  Bettina

Nein, gehen sie ruhig mit ihm weiter im Dunkeln raus wichtig ist nur das sie selbst selbstbewusst sind und bleiben.
Ihr Hund egal welchen Alters braucht ein selbstbewusstes Herrchen daran orientiert sich der Hund.
Er wird merken daß er ihnen vertrauen kann.
Wenn er sich sträubt weiterzugehen locken sie ihn mit etwas was er gern hat z.b. sein Lieblingsspielzeug mit sich selbst oder ein Leckerlie.
Bleiben sie beharrlich und bestimmt aber nicht’s mit gewalt durchsetzen denken sie daran in der Ruhe liegt die Kraft und loben sie ihren Hund bei auch einem noch so kleinen Fortschritt .
Wenn sie selbstsicher ihren Hund führen und immer im richtigen Augenblick loben wird er ihn langsam aber sicher das Vertrauen schenken was die sich von ihm wünschen.
Aber er muss wissen daß er ihnen vertrauen kann.
Deshalb ist es wichtig selbstsicheres auftreten zu Hause,beim Gassi gehen überall
behandeln sie ihn wie ein Hund nicht wie ein Menschen das ist der Größte Fehler den man bei einem Hund tun kann.
Der Hund hat im Bett nix zu suchen geben sie ihn seinen Ruheplatz lassen sie ihn nicht den Hund aussuchen sondern weißen sie ihn ihrem Hund zu.
Lieben Gruß
Ralf

Ralf Hauser
7 Monate zuvor
Reply to  Ralf Hauser

Ich bin es nochmal.
Gehen sie einfach an dem oder das was der Hund als Gefahr sieht mit dem Hund an der Leine weiter gehen sie mit d Hund voller Selbstbewusstsein daran vorbei Rücken gerade halten Brustkorb raus innerlich ruhig tief durchatmen dann merken sie selbst das sie sich schon viel besser fühlen und das spûrt ihr Hund ganz genau.
Wenn er versucht sich umzuschauen und stehen bleibt oder gar will gehen sie strickt weiter nicht stehen bleiben und auf den Hund warten nein weitergehen und sagen sie ihm nicht daß er weiter muß das hilft nicht denn er versteht ihre Worte nicht er versteht nur ihre Energie.
Viele Worte für nix oder für die Katz.
Energie ist hier das was sie verstehen müssen und die geben sie über Körper -sprache und über die Führungsleine an den Hund weiter egal wie groß, klein,jung oder alt er ist.

Elke van Hove
7 Monate zuvor

Unsere Kelly ist aus dem Tierschutz Kreta, wir haben sie mit 10 Monaten bekommen, sie ist nun zwei Jahre bei uns, leider ist Kelly ein Angsthund, welche insgesamt schon viel, viel besser geworden ist, nur beim Spazieren gehen, bei vielen Menschen/ Fahrradfahrern kommt sie in ihre Angst, wenn sie frei läuft, läuft sie auf großen Abstand weg, schon mit Blickkontakt zu uns aber sie kommt erst wieder, wenn die „Gefahr“ vorüber ist. Müssen wir sie an der Leine lassen, zieht sie, schaut sie nach vorne und hinten, ob Gefahr kommen könnte, in diesem Zustand ist sie leider nicht mehr wirklich ansprechbar, kein lecketli, kein Spielzeug, kein freudiges zu reden, hilft.
Wir haben sogar ein Zweithund ( Schäferhund) angeschafft, selbst mit ihm zusammen, kommt sie in ihren Angstzustand.
Hundeschule hatten wir auch gemacht.

Kelly ist zu Hause und in gewohnter Umgebung wirklich ein aufgeweckter Hund, aber draußen auf normalen Fußwegen, auf welchen eben immer jemand entgegen oder von Rückwärts kommt, ist es leider immer noch nicht gut.
Kelly is früh sterilisiert worden, was sie sonst Prägungsphase erlebt hat, wissen wir nicht wirklich, anscheinend war sie mit anderen Hunden in einer Auffangstation
Vor Gegenständen hat Kelly keine Angst nur vor Menschen und vor allem Fahrradfahrer, was auch Corona geschuldet ist, überall kommen einem Fahrradfahrer entgegen oder hinterher .

Vielleicht haben sie uns noch einiges Tips

Viele Grüße

Elke van Hove

Eva
7 Monate zuvor

Vielen Dank, liebe Katharina, für den lehrreichen Beitrag! Er war sehr hilfreich für mich. Mein süßes Hovawartmädchen Alvi ist gut 5 Monate alt und insgesamt sehr sensibel und somit auch schreckhaft. Leider hat sie auch schon ein paar negative Erfahrungen gemacht: zweimal hat sie einen Stromschlag am Weidezaun bekommen, zweimal wurde sie von freilaufenden Hunden ‘plattgemacht’. Dabei ist nichts geschehen, aber es hat bewirkt, dass sie jetzt zwar interessiert und aufgeschlossen ist, wenn andere Hunde (auch im engen Kontakt, bei bekannten und verträglichen Hunden) von ihr weg agieren, sprich, sie ihnen am Po schnüffeln oder einfach hinterher dackeln kann. Sobald sie sich ihr aber zuwenden oder gar auf sie zugehen, gibt sie Fersengeld. Da müssen wir noch tüchtig üben. Der Anker ist ein guter Gedanke, den wir weiter verfolgen werden.
Das andere, was ich noch erzählen wollte, ist, wie Alvi neulich beim Spazierengehen einen (für sie) sehr unheimlich aussehenden und im Wind schwankenden, verdorrten Distelstrauch vom Vorjahr wie verrückt anbellte. Ich sagte ‘Nein’, versuchte sie zu beschwichtigen und fasste die Distel an und zeigte ihr, dass mir dabei nichts geschah. Schließlich traute sie sich immer näher heran und hörte auch auf zu bellen, bis sie letzten Endes auch Mut fasste und mit der Nase daran schnüffelte. War das richtig so? Hätte ich sie für ihr Bellen belobigen sollen, anstatt zu beschwichtigen und ‘Nein’ zu sagen?
Liebe Grüße, Eva

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Hubertus
7 Monate zuvor

Ohne Anlass wirfst sie sich auf den Rücken + zeigt den Bauch. Also Demut-Geste.

Rita Kopp
7 Monate zuvor

Danke, danke, danke liebe Frau Sonnenwald, wir profitieren IMMER von ihren Videos. Wir freuen uns sehr.
🙏🙏🙏 😍🐾

Kirsten Suchy
7 Monate zuvor

Das war ein sehr lehrreiches Video wir haben sieben Hunde bei uns meistens die kleinen Hunde.bei Hundebegegnungen oder Menschen begnügen.starkes bellen U starke Aufregung und dann sogar gegenseitig angreifen .auch daheim z b wenn Herrchen heimkommt hat das auch mit Angst zu tun

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Ulrike Gelus
7 Monate zuvor

Danke für den schönen Kurs.

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CLAUDIA Rietenbach
7 Monate zuvor

LIEBE FRAU SONNENWALD ,
SEHR GUT ERKLÄRT UND ICH WERDE ES
UMSETZEN !
VIELEN DANK FÜR DIE INFORMATIONEN UND DAS MIT DEM ANKER !
BIN AUF DAS NÄCHSTE VIDEO SCHON GESPANNT.
HERZLICHE GRÜßE UND EIN SCHÖNES WOCHENENDE
C. RIETENBACH

Ilona Hartmetz
7 Monate zuvor

Danke! So wertvoll! Rumi hat eine neurologische Störung, ist sehr schwierig, aber wir machen Fortschritte!

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Sylvia
7 Monate zuvor

Sehr spannend! ich würde mich sehr für den Kurs interessieren, gibt es da schon genauere Infos?